Kreisvorsitzender Jürgen Wieczorek würdigte Rind als einen geborenen Liberalen, der den Kreisverband auch in schwierigen Jahren, immer wieder unterstützt habe. Wieczorek zitierte Hermann Otto Solms, der anlässlich der 40 jährigen Parteimitgliedschaft Rinds 2005, an ein Wort von Hans Dietrich Genscher erinnerte, dass Jahre in der FDP doppelt zählten. So müsste Rind am 5. Januar eigentlich 114 Jahre alt werden. Solms nannte den Jubilar damals einen wichtigen Weggefährten, der in Fragen der Finanzpolitik auch heute noch unschätzbare Arbeit für die FDP auf Bundesebene leiste.
Rind war von 1975 bis 1995 Chef der unterfränkischen Liberalen und von 1987 bis 1994 Bundestagsabgeordneter. Die Zeit im Bundestag sei eine sehr spannende gewesen, in der es in der Steuerpolitik viel Bewegung gab, so Rind. “Schon damals vertrat ich die Ansicht, man dürfe die Mehrwertsteuer nicht erhöhen um andere Wohltaten zu finanzieren. Das Geld sei bei den Bürgern besser aufgehoben.
Hermann Rind ist maßgeblich mitverantwortlich für das Drei-Stufen-Steuermodell der FDP. Er ist heute weiterhin Vorsitzender des Bundesfachausschusses Finanzen,
Ehrenvorsitzender der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik (VLM) und Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung.
